Essays
ISBN: 978-3-949512-56-8
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„Etwas machen war für meine Mutter selbst sehr wichtig und auch für mich sollte es wichtig sein, dabei machte ich gerne auch nichts.“
Katrin Seddig schreibt Essays zu unter-schiedlichsten Themen, es gibt keine Hierarchien, alles ist es wert, einen oder mehrere Gedanken daran zu verschwenden. Die Liebe ist natürlich wichtig, aber Hasen und Turnhallen auch. Alle Texte waren schon einmal auf der Bühne und sind jetzt zusammen zu diesem Buch geworden. So, wie das gesamte Publikum es längst gefordert hat.
KATRIN SEDDIG
wurde 1969 in Strausberg in der DDR geboren und lebt seit 1994 in Hamburg. 2010 und 2015 erhielt sie den Förderpreis für Literatur, 2019 den Literaturpreis der Stadt Hamburg, 2020 das Calwer Hermann-Hesse Stipendium und den Hubert Fichte-Preis.
Sie war Mitglied der langjährigen Hamburger Lesebühne „Liebe Für Alle“ und seit 2024 ist sie Teil der Lesebühne „Wir sind spät, aber es ist noch heute“ im Nachtasyl. Seit 2013 schreibt sie eine regelmäßige Kolumne für die taz („Fremd und Befremdlich“, „Zu Verschenken“). 2023 erschien ihr sechster Roman, »Nadine« (alle bei Rowohlt Berlin).
Außerdem schrieb sie diverse Texte / Essays / Erzählungen für Anthologien, Zeitschriften, Zeitungen, Radiobeiträge etc. (u.a. ein Essay für die horen - Band 254: „Mit dieser Welt muss aufgeräumt werden, August 1914: Autoren blicken auf die Städte Europas“, diverse Literaturquickies, rororo-Anthologien, Arche Verlag, leykam:, satyr, culturbooks, Die Zeit, Das Magazin, taz, WDR... etc.)
Foto: Herbert Hindringer
„Ich möchte die Welt mit Katrin Seddigs Gedanken volltapezieren. Die Texte sind so klarsichtig, offen, witzig und traurig, sinnlich, vielschichtig und ausgefallen, dass es eine helle Freude ist, sie zu lesen: eine tiefgehende subversive Bewegung.“
(Ulrike Schrimpf)
Es ist eine tolle, skurrile und schräge Anthologie, die sehr humorvoll geschrieben ist und wirklich viel Freude macht. Es sind kleine Gedanken zu kleinen und großen Themen. Alles unaufgeregt durchdacht und verfasst.
Die Autorin bringt uns auf Gedanken, die sie vorgedacht hat und somit werden es nun unsere Gedanken. Also werden die „Gedanken zu Turnhallen“ letztendlich zu einem Breitensport und wir alle bekommen Bewegung in unseren Gedankenapparat und geraten dabei weniger ins Schwitzen als ins Lachen.
(Hauke Harder) Leseschatz.com, 26.03.2026
Bei all den Gedanken und Überlegungen finden sich immer wieder wunderbare Sätze, die in eine Sammlung von Aphorismen aufgenommen werden könnten, und sollten. Kostprobe gefällig? „Eltern im IC. Sie wären, ohne Kinder, vielleicht noch zu ertragen.“
(Gabriele Haefs) Bücherfrauen.de 02.04.2026
