3. Staffel

3/11 Maike Wetzel, Fremde Fenster

Letzten Sommer sagte ein Mann zu einer Frau: Ich liebe dich. Die Frau hatte nicht mit solch einem Angriff gerechnet. Sie fand es schon schwierig genug, sich selbst zusammenzuhalten. Wie sollte das mit einem Mann und einer Frau gelingen. In einer Stadt ohne Namen beginnt diese verstiegene Akklimatisierung zweier Menschen. Maike Wetzel hilft ihnen mit leisen Tönen ans Ziel, gekonnt und eindrucksvoll erzählt!

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3/12 Alexander Rösler, Würstchensafttrinker

Dieser vielleicht kürzeste Erzählband der Literaturwelt, der je von einem Autoren erschienen ist, enthält 16 skurrile poetische Possen von Alexander Rösler: Prosa-Pralinen mit unverwechselbaren Geschichten gefüllt. Zum Beispiel von einem, der Abwässer aus Veddel und Blankenese am Geruch unterscheiden kann. Endlich gibt es sie. Literatur zum Naschen!

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3/13 Andrea Münzner, Meine Sekretärin

V: Vorstellbar. Visionär. Versponnen. So sind sie, die Frauen, die Figuren von Andreas Münzner. Annachiara, die eigentlich Giovanna heißt, die eigentlich Petra heißt, die vielleicht noch einen ganz anderen Namen hat und die auch „Meine Sekretärin“ von Andreas Münzner sein könnte. Wir wissen es nicht, aber folgen dem Autoren auf seiner suggestiven Suche nach diesen Frauen und staunen zuletzt.

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3/14 Ulrike Draesner, Das Denkmal der Läuferin

Was für ein atemloser Text von Ulrike Draesner, was für eine ungeheure Strecke legt diese Getriebene im Denkmal der Läuferin hin, um vorgeblich die Kunst des Laufens wiederzubeleben. Sie meint das Leben. Und man ist geneigt dieser deutschen Forrest Gump ein Bein stellen zu wollen, nur um sie am Auslaufen hindern zu wollen. Keine Chance: Monströs. Groß und enorm schnell erzählt.

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3/15 Klabund, Das Schreibmaschinenbureau

Klabautermann und Vagabund, daraus soll sich sein Synonym zusammensetzen, aber genaues weiß man nicht. Dass bei Klabund eine Kröte am Tresen hockt, einen Glühwein zischt und dabei mit Gott spricht, darauf und auf viel Widersinniges, Humor und Witz stößt man in seinen Geschichten. Mit einer Ironie, die sitzt und sich setzt, und das Nachdenken über die Spezies Mensch anregt.

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4. Staffel

4/16 Torsten Schulz, Feuermelder

»Er wollte gar nicht mehr aus der Wohnung«, sagte mir seine Frau am Telefon.»Er wollte nichts mehr kennen lernen.« Wie man leise Geschichten sehr laut erzählen kann und dabei trotzdem im Ton und Text sehr leise bleibt, und wie man zeigen ohne Zeigefinger kann, zeigt uns Torsten Schulz in seinen zwei Erzählungen: Feuermelder und Drei Geburtstage.

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4/17 Lothar Quinckenstein, Einige Momente

Nach einem Jahr voller Wechselfälle bedurfte es mehrerer Anläufe, bis Karl zurückfand in sein Leben, das nun ein anderes war. Im Zuge dieser Bemühungen verfällt er auf die Idee, sein Dasein nach Versuchen und Hindernissen einzuteilen: Menschen kleiden sich morgens an. Karl versucht es. Menschen haben Kontakt. Karl versucht es. Ein Text, voll von Versuchungen.

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4/18 Mirko Bonné, Der Eichelhäher

Und sein Stiefvater, der in der Tür stand, machte glucksend „grokgrok, grok“, und sagte ihn, dass er nicht sauer sein müsse, nur weil dieser Eichelhäher, namens Picasso, nun nach seinem Auszug in seinem Kinderzimmer lebt. Ein Bild von Mirko Bonné, das nicht schreiend komisch ist. Der Eichelhäher, eine Geschichte, die schon beim Lesen Schmerzen verursacht und dann hinterlässt.

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4/19 Nora Bossong, Palastwache

Dass Marx lebt und die Mauer steht, dass der Westen sich nicht vom Osten verabschieden kann und das alles wie noch immer und damals ist, nämlich vor 1989, davon weiß Nora Bossong eine Geschichte zu schreiben. Aber auch davon, dass es eine Generation danach gibt, die sich mit unverwanzten Köpfen und ohne historischen Klischees durch das ehemalige Feindgebiet bewegt.

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4/20 Georg Heym, Die Sektion

„Und jetzt wußte er, jetzt wird es kommen. Hinter dem Mastbaum stand etwas. Ein schwarzer Schatten. Jetzt kam es mit seinem schlurfenden Schritte über Deck. Jetzt stand es hinter dem Kajütendache, jetzt kam es hervor.“ Jetzt ist man schon längst gefangen und hoffnungslos verloren in den Geschichten von Georg Heyms, die ‚klein‘ in Stil und Sprache scheinen und dennoch Großes im Leser bewirken.

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