EIN FALSCHES WORT UND DU BIST TOT – GUNTER GERLACH

Erzählungen

ISBN: 978-3-945453-76-6

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WORTE ÜBER GUNTER GELACH, FALLEN GELASSEN!

Das sind einerseits keine feel-good-storys und andererseits haben sie doch eine stilistische Leichtigkeit ... würde Wiglaf Droste noch leben, ich habe es vorhin schon mal gesagt, würde er wahrscheinlich sagen: richtig schönes prima Buch ... ich empfehle es auch uneingeschränkt und wollte es jetzt gar nicht in Abrede stellen, dass das eine gute Lektüre ist, ich wollte darauf abheben, dass es, man hätte es sich auch leichter machen können, ein best-off Krimi wird, aber das ist was anderes und es freut mich sehr das Lou Probsthayn und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter das  genauso gehandhabt haben. Dieses Buch ist eine mindestens wichtige literarische Hamburgensie, wenn nicht mehr, wahrscheinlich mehr. 

 

Rainer Moritz und Thomas Andre, next book please, podcast Literaturhaus HH und Hamburger Abendblatt, 14.07.2021

 

Die Geschichten sind in der Regel sehr kurz und ich bin gerade richtig drin, da ist es schon vorbei. Aber es stört nicht, weil alles schon gesagt ist. Die Geschichten sind zum Teil echt skurril, aber seltsamerweise immer noch glaubwürdig. Manchmal muss ich laut auflachen und mein Mann fragt, was ich da eigentlich mache. Manche sind brilliant, andere sind nur gut. Schlecht ist keine!  

 

 

Carina Middendorf, punktslot, bokkblogg, 22 Juli 2021 

 

»Ein falsches Wort und du bist tot« versammelt 33 Kurzgeschichten, darunter Texte, nach denen das Publikum auf Lesungen so lautstark verlangte wie Konzertbesucher nach dem Superhit, aber auch bislang unveröffentlichte Erzählungen.

 

Gabriele Haefs,Jungle World, 15 Juli 2021

 

Karussell der Kuriositäten. Seine Krimis sind kultig, seine Erzählungen surreal. Nun ist der Hamburger Autor Gunter Gerlach an Alzheimer erkrankt. Durch Crowdfunding ist als „Lesmal“ ein Band mit seinen Erzählungen entstanden. Über 100, teils sehr prominente Spenderinnen und Spender haben das ermöglicht. Es hat sich gelohnt!

 

Jürgen Deppe, Büchermarkt  im Deutschlandfunk, 5 Juli 2021

 

Gut, was ist denn das für ein Frauenbild?, will man da fragen. Weil diese Frauen wirklich kalt und abweisend und hart sind. Freilich muss sich der Autor nicht für seine Figuren rechtfertigen. Und er entschädigt mit köstlichen Bildern: „Violine trägt das grüne Dirndl und legt ihre Brüste zum Ausruhen auf dem Gartenzaun ab.“ Danach fordert sie die Beseitigung eine ihrer Leichen in der Laube des Nachbarn.

Wer das nicht lesen will, ist nicht gleich tot, aber selbst schuld.

 

Marlen Hobrack, Berliner Zeitung, Juni 2021

 

Seine Personen sprechen jedenfalls dem Wein so gern zu wie die von Marcel Aymé, und so oder so, die Geschichten machen süchtig, sie machen den Abschied von diesem wunderbaren Autor doppelt bitter und sind doch ein großer Trost und ein reines Lesevergnügen.

 

GH im Folk-Magazin, Juli 2021

 

 

Das habe ich sehr sehr gerne gelesen . Man merkt dieser Gunter Gerlach kann einfach mit Sprache umgehen, er kann diese Sätze sehr geschickt bauen  ... Man  könnte diese Geschichten 5 x Mal nacherzählen, weil sie immer wie gesagt, dieses Groteske, dieses scheinbar Realistische bieten ... ein wunderbarer Erinnerungsband an diesen Autor. 

 

Rainer Moritz, Gemischtes Doppel, NDR Kultur Journal, Juni 2021

 

Bizarr-schöne Bilder findet Gerlach im Alltäglichen. So öffnet sich das Kellerfenster „zu einem Grinsen und atmet tausend Asseln aus.“ Dieser surrealistische Ansatz ist von einem permanenten Wunsch nach Verwandlung getrieben. Umgestaltet wird in diesem Band bis zur verlockenden Unkenntlichkeit ... Man liest die Erzählungen wie ein Migränekranker: Leicht pochend beginnt es, dann steigert sich der Druck, es wird einem speiübel und schließlich ist diese wundersame, höchst beglückende Aura da, die einen alles in einem farbigen, unwirklichen Licht sehen lässt.

 

GESCHRIEBEN AM 1. JUNI 2021VON UTE COHENFÜR CRIMEMAGCRIMEMAG JUNI 2021

 

 

Ein neuer Beweis, warum Literatur süchtig macht. Gunter Gerlach. Ein falsches Wort und du bist tot. Gesammelte Erzählungen vom Autor, der in Hamburg lebt. Und es versteht uns mit grotesken Texten zu begeistern Eine Mischung zwischen Satire, kafkaesken und fantastischen, die Figuren sind so gezeichnet, dass man denen einfach nur staunend zuhört, was denen so widerfährt. Man taumelt durch dieses Buch, es sind so kurze Fragmente, so dass man immer weiter liest ohne das man’s merkt ... ist man schon gefangen und süchtig und hat das Buch schon fast durch gelesen.

 

Hauke Harder, Leseschatz-TV, Mai 2021

 

 Mit neuen Gesetzen und Verordnungen kann man mittlerweile niemanden mehr in Verwunderung versetzen und seien sie no bizarr. doch einer schafft es, derlei Verwerfungen auf die Spitze zu treiben. Wenn Gunter Gerlachs Prüfkommandos sich von der Reinlichkeit der Bürger und ihren - verpflichtenden - Paarbeziehungen überzeugen, bleibt nur noch eines:herzhaft lachen.

 

Barbara Wetzel, 13 Juni 2021, Welt am Sonntag

 

Weshalb sind diese Erzählungen allesamt so ausnahmelos lesenswert? Gerlach beherrscht ja nicht nur mit leichter Hand die Kunst des grotesken Humors, der nie zu Gänze ins Absurde abtaucht, sondern es höchstens streift. Er ist in diesem grotesken Anhub eben auch ein genauer Beobachter   des furchtbar Besonderen und des wahnhaft Alltäglichen. 

 

Volker Albers, 12 Juni 2021, Hamburger Abendblatt

 

Der neue Sammelband mit Stories ist nun ein wunderbarer Türöffner in dieses vielschichtige Werk, das sich vor allem durch seinen manchmal grotesken, stets offenen und dabei ganz eigenen Blick in die Welt auszeichnet. 

 

Juni 2021, Jürgen Abel, Literatur in hamburg

 

 

"Viele Geschichten in diesem Buch entpuppen sich in dieser Weise, trocken und lakonisch erzählt, als derart ins Groteske gekippte Zukunftsbilder, als schwarze Utopien, an denen George Orwell seine Freude hätte haben können."

 

Peter H.E. Gogoin ,kultur-und-politik.de  

Mai 2021

 

„Gesammelte Stories von Gunter Gerlach, endlich in einem Buch, fantastisch in jeder Hinsicht. Selten macht lesen so viel Freude.“

 

Friedrich Ani, facebook-account, Mai 2021

  

„Wenn ich schreibe“, so sagte Gunter Gerlach einmal, „verschwinde ich in meinen Büchern. Ich lebe in einer Welt, die ich selbst geschaffen habe. Das ist das Paradies.“

In dieses Paradies können wir dem Autor folgen und uns an seinen höchst eigenwilligen, verschmitzt-absurden Geschichten erfreuen. Zu Recht wurde Gerlach als Meister des Grotesken bezeichnet; in seinen mehrfach preisgekrönten Kurzgeschichten ebenso wie in seinen Romanen, wie etwa Irgendwo in HamburgDer Haifischmann oder Ich bin nicht, hat er sich zudem als Meister eines knappen, lakonischen Stils erwiesen. Eine grausame Krankheit hat uns den lieben Freund und geschätzten Kollegen geraubt. In den hier versammelten Stories kommt er uns noch einmal entgegen. 

 

Regula Venske, Autorin und Präsidentin des PEN Zentrum, Deutschland, April 2021

  

 

UNTER KITTELN - ALEXANDER RÖSLER

UNTER KITTELN - ALEXANDER RÖSLER

Ein Krankenhausroman

ISBN: 978-3-945453-63-6

Unter Kitteln
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STIMMEN ZUM BUCH1

Rösler hat all das großartig beobachtet und eingefangen. Er beschreibt die tägliche Klinik-Tristesse in aller Banalität, gelegentlich sarkastisch, immer treffend.

 

Jürgen Deppe, Deutschlandfunk, Büchermarkt, Juni 2020

 

Alexander Rösler liefert den Stoff zur Zeit: ein böses Buch über den Krankenhausbetrieb« 

 

Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, Mai 2020

 

Roman Künstlerpech oder Volltreffer? Bisher erschienen im Verlag Literaturquickie Geschichten für die Hosenta- sche, Pixi-Bücher für Erwach- sene. Und nun: ein Kranken- hausroman. Alexander Rösler, Chefarzt in einer Klinik, legt in seinem amüsanten und bissi- gen Erstling „Unter Kitteln“ gnadenlos dar, worum es auch im Gesundheitssystem vor allem geht: Geld. Darüber kann man nach dem Lachen sehr gut nachdenken. Volltreffer also.

 

Barbara Wetzel, Welt am Sonntag, Mai 2020

 

Ein schnelles, bitterböses Lesevergnügen – nicht nur, aber doch auch für medizinaffine Leute. Wer aber glaubt, dass er nach der Lektüre beruhigt das Buch aus der Hand legt und sich freut, für ein paar Stunden dem Coronavirus-Thema entronnen zu sein, der täuscht sich. Das Buch macht Angst, Angst davor, dass es an den Kliniken bereits und in der Zukunft wirklich so zugeht: Rendite vor Herzlichkeit, feststehende, vorgegebene Behandlungsleitfäden vor tatsächlich sinnvollen, individuellen patientenbezogenen Methoden und Zeitdruck vor liebevollem Miteinander. Denn die Wirklichkeit, das wissen wir, ist bitterer als jede literarische Schablone.

Feiner reiner Buchstoff. de Literaturblog, Juni 2020