Liebe Lehrer und Lehrerinnen, wir möchten schon bald an Ihrem  Deutschunterricht teilnehmen. Warum und wie wir uns das vorstellen, möchten wir Ihnen kurz erzählen.
Unser Verlag publiziert Kurzgeschichten deutscher Autoren/Innen in Form eines „Booklits“, sowohl aus dem zeitgenössischen, als auch aus dem Bereich der klassischen Moderne. Auf ca. 30 Seiten und somit im handlichen Hosentaschenformat haben unsere Erzähler und Erzählerinnen Kurzgeschichten exklusiv für den Verlag geschrieben, die alle ein richtiger Leseschritt in Richtung Literatur sein könnten..

Wir glauben, dass wir den Lesestoff haben , der die Leselust, später die Lesesucht der Schüler fördern wird, und wie Maike Schiller vom Hamburger Abendblatt feststellte, sind die „Quickies gewissermaßen die evolutionäre Anpassung der Literatur an den Leser“. Wir bieten Klabund fürs Klassenzimmer – deutsche Literatur in gebündelter, statt zu Wälzern gebundener Form. Dadurch sind die Booklits durchaus für die Deutschstunde geeignet und in unserem Format ausgesprochen cool. Damit diese Behauptungen nicht ganz so im leeren Raum stehen, können wir ein Stück weit behaupten – bereits am Deutschunterricht teil genommen zu haben.

Aus der SHZ vom 9 November 2012: 

Eine Idee, die Schule machen sollte

„Literatur Quickies go school“: Am Emil-von-Behring-Gymnasium coachten erfahrene Autoren Schüler im Schreiben von Kurzgeschichten. Und jetzt wurden die Texte auch noch vor Publikum vorgelesen.
Wenn Profi-Autoren Anfänger coachen: Im November waren sechs Autoren zu Gast am EvB. In Workshops gaben sie Starthilfe für das Schreiben von Kurzgeschichten, und machten das ungewöhnliche Angebot, interessierte Schüler zwei Monate zu coachen. Die besten Ergebnisse wurde bereits in der Anthologie „Mit geht’s echt Tod“ veröffentlicht, nun waren die ausgewählten Texte auch im Gymnasium zu hören.
Schreiben ist etwas anderes als Vortragen, und so lagen die Nerven am Anfang blank. „Ich bin wirklich aufgeregt“, gestand Leonie Schmidt bei den Proben. Wie die anderen Jungautoren las auch sie ihrem Text „Hier“ zu schnell, intonierte zu wenig, verschluckte Silben. Aber das gab sich schnell. Als das Publikum abends das Forum flutete, hatten sie es alle drauf. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Rainer Kuske und einer Einführung durch die Initiatoren Heike Blenk, Rektor a. D. Klaus Müller und Verleger Lou A. Probsthayn, lasen zunächst Annika Behrendt, Alina Springer, Niklas Nagel und Julia Adame y Castell aus ihren Werken, bevor die Profis dran waren.
Musiker und Schreiberling Arne Nielsen erntete schon Lacher, bevor er aus seinem neuen Roman „Der Elefantenbäcker“ vorlas, der Geschichte zweier Brüder in einer dänischen Sozialbausiedlung. Es folgten Gunter Gerlach und Katrin Seddig, die „etwas aus ihrem Leben“ vortrug. Neurologe Alexander Rösler erzählte das Pawlowsche Experiment aus Sicht des Versuchshunds.
Es folgten wieder die EvBler, die sich erkennbar etwas von den alten Hasen abgeguckt hatten. Amina Knopf ließ beherzt und lebendig „Erinnerungen“ aufleben, Anton Philipp Paul stellte „Die konstruktive Null“ so routiniert und lässig vor, als hätte er bereits zig Lesungen hinter sich. Lisa Osterhoff und Leonie Schmidt bildeten die Schlusslichter.
„Der Aufwand hat sich gelohnt“, fasste Brigitte Menell, Schulleiterin in Bargteheide, die Eindrücke der Zuhörer zusammen. „Es ist schon beeindruckend, zu was Jugendliche mit fachmännischer Anleitung in der Lage sind“, sagte Deutschlehrerin Christiane Thomas. Die Initiatoren hoffen nun, dass das Projekt Schule im ganzen Land macht. Bei der Auftaktveranstaltung des Ministeriums zum Jahr der kulturellen Bildung erregte es bereits eine Menge Aufmerksamkeit. Verleger und Autoren stehen in den Startlöchern, um es an anderer Stelle zu wiederholen. „Am EvB wird es auf alle Fälle eine zweite Auflage dieser so ungewöhnlichen und fruchtbaren Zusammenarbeit geben“, sagte Deutschlehrerin Heike Blenk.“

Hier die Idee, die das Lesen in Gang gesetzt hat:

Der Literatur Quickie im Unterricht 

„Literatur, die cool, kurz und mitten in den Kopf kommt!“

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein Konzept vorstellen, das Ihnen nahe legen wird, warum die Literatur Quickies in Zukunft auf jeden Fall die Schulbank drücken sollen.

Ausgangslage und Zielsetzung: „Deutschstunde – reloaded!“

»Tatsächlich scheint es in der Ära von eminent kurz angebundenen Botschaften auf Twitter und Facebook unbedingt geraten, den literarischen Ausstoß mit den Lektüregewohnheiten der Leser zu synchronisieren.«  
Mit diesem Satz hat der Weser Kurier im Sommer 2012 das Recht und die Existenz der Literatur Quickies bestätigt und ihnen einen zeitgemäßen Platz in der aktuellen ‚Lesart‘ und dem Leseverhalten der Literaturkonsumenten eingeräumt. So dogmatisch und ernst sollte das natürlich nicht verstehen zu sein. Und wer den ganzen Artikel gelesen hat, weiß, dass das Zitat aus dem Weser Kurier ein süffisantes, fast verzweifelndes Bonmot ist, dass sich dem schleichenden Verfall der Lesekultur zu widersetzen versucht.
In Zeiten, in der das Lesen immer weniger eine Selbstverständlichkeit ist – und sich verstärkt auf dem Marktplatz der Informationen gegenüber vielen, vor allen Dingen neuen Medien behaupten muss, sollte und muss es verstärkt Aufgabe von Schulen sein, Schülern und Schülerinnen ab der Sekundarstufe II auch und gerade an die zeitgenössische Literatur heranzuführen. Denn speziell die Literatur der Gegenwart beschäftigt sich unter anderem auch mit den o.g. Themen, die immer mehr politische und gesellschaftliche Relevanz erfahren und darum vermehrt Einzug in die Literatur halten. Aber was ist junge und gegenwärtige Literatur und wird sie von den Lehrern/Innen gekannt, gelesen und zum Unterricht gemacht? Und wenn sie zum Unterricht gemacht wird, kann das Literatur Quickie Format differenzierte und vor allen Dingen individualisierte Lernformen umsetzen? Wir glauben ja. Wir glauben, dem Literatur Quickie Verlag, jeden dort abzuholen, wo er steht und liest. Lehrer und Schüler gemeinsam und gleichermaßen. Was uns da so sicher macht!?

Wir haben für unser Pilotprojekt von den Lehrern bereits Bestnoten erhalten: 

Unsere Ziele: „Das lesende Klassenzimmer!“

  • Begeisterung für junge und zeitgenössische Literatur
  • Wiederentdeckung und Wiederbelebung  der Klassiker im neuen lässigen Leseformat
  • Präsentation einer Vielzahl unterschiedlicher zeitgenössischer Autoren, die durchaus auch  als Identifikationsfiguren für die Schüler dienen können (Finn-Ole Heinrich, Juli Zeh, Tanja Dückers etc.)
  • Kurz und gut – ist Text genug. Bevor der Text zu lang wird, ist vom Schüler schon alles gelesen, eine Überforderung durch die Literatur wird somit vielleicht ausgeschlossen. Und weckt eventuell …
  • Lust auf mehr Worte des/der gelesenen Autoren/in im Unterricht. Mit den unterschiedlichen Literatur Quickies kann ein Autor vom Klassenverband ausgewählt und vielleicht vertieft gelesen werden, damit ist ein Übergang zu längeren Textstrecken möglich und von den Schülern auch erwünscht.

Wenn wir Ihre Neugierde geweckt haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.